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OTX-Tools – Neue Version 10

Autorenbild: Jörg Supke
Jörg Supke
vor 3 Stunden
3 Min. Lesezeit
OTX-Tools – Neue Version 10

Wir freuen uns, die Veröffentlichung der Version 10 unserer OTX-Tools bekannt zu geben. Im Mittelpunkt dieses Releases stehen der erweiterte Scripting Support, Performance-Verbesserungen sowie Optimierungen für Unit Tests, Entwicklung und Betrieb. Version 10 verbindet standardisierte OTX-Abläufe noch einfacher mit spezialisierten Skriptsprachen und verbessert zugleich die Verarbeitung großer Projekte und Datenmengen.


Was ist neu?


Scripting Support für Python

Nachdem Version 9 bereits die Integration von Lua-Skripten eingeführt hat, unterstützt Version 10 nun auch Python.


Damit lassen sich rechenintensive Algorithmen oder Funktionen außerhalb der eigentlichen Diagnoseabläufe effizient in Python implementieren und über OTX aufrufen. Entwickler profitieren dabei vom umfangreichen Python-Ökosystem und können spezialisierte Bibliotheken nutzen, ohne die standardisierte Ablaufsteuerung in OTX aufzugeben.

Lua bleibt insbesondere für kompakte und performante Anwendungen sowie für Embedded-Systeme eine gute Wahl. Python bietet sich dagegen an, wenn umfangreiche Bibliotheken oder komplexe Berechnungen benötigt werden.


Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zum OTX-Mapping Scripting Support.


Skripte und Abhängigkeiten direkt im PTX

Die Verwaltung von Skriptdateien wurde grundlegend erweitert. Verwendete Lua- und Python-Dateien werden dem OTX-Projekt zugeordnet und beim Export zusammen mit ihren erkannten Abhängigkeiten in das PTX integriert.


Die Abhängigkeiten werden dabei rekursiv analysiert und in ihrer Verzeichnisstruktur übernommen. Dadurch enthält das PTX neben den standardisierten OTX-Abläufen auch die zugehörigen Skriptdateien und kann als zusammengehörige Einheit bereitgestellt werden.

Auch der OTX-Runtime Converter unterstützt jetzt die Verarbeitung der Skriptdateien.


Performance-Verbesserung bei großen ByteFields

Die Verarbeitung großer ByteFields wurde erheblich optimiert. Bei der Verwendung von SubByteField wird – abhängig vom konkreten Anwendungsfall – eine Verbesserung um einen Faktor von mehr als 2.000 erreicht.


Davon profitieren insbesondere Anwendungen, die große binäre Datenmengen verarbeiten, beispielsweise beim Flashen, bei Dateiübertragungen oder bei der Auswertung umfangreicher Diagnoseantworten.


Schnellere Prüfung großer OTX-Projekte

Auch der Builder-Checker wurde optimiert. Bei der Prüfung mehrerer PTX-Dateien arbeitet er nun bis zu zweimal schneller.


Die kürzeren Prüfzeiten machen sich vor allem bei umfangreichen Projekten, automatisierten Build-Prozessen und Continuous-Integration-Umgebungen bemerkbar.


Erweiterte Unterstützung für Unit Tests

Version 10 verbessert die Möglichkeiten zum Testen gekapselter OTX-Logik. Innerhalb von Test Procedures können jetzt auch importierte Prozeduren mit eingeschränkter Sichtbarkeit aufgerufen werden. Damit lassen sich private oder nur innerhalb eines Packages sichtbare Prozeduren gezielt testen, ohne ihre Sichtbarkeit für den Produktivcode verändern zu müssen.


Darüber hinaus können für Unit-Test-Projekte die OTX-Mapping-Dateien referenzierter Projekte ausgewählt werden. Dies erleichtert realitätsnahe Tests komplexer Projektstrukturen.


Verbesserungen für Entwicklung und Integration

Version 10 bringt außerdem verschiedene Erweiterungen für die Integration der OTX-Runtime:

  • Unterstützung von .NET 9 für die mitgelieferten Default Custom Implementations

  • Lua-Headerdateien und Import-Bibliotheken in den ausgelieferten SDKs

  • verbesserte Verwaltung der Skriptdateien im Open Test Framework

  • einheitliche Bearbeitung der Einstellungen im Solution Explorer

  • verbesserte Benennung der OTX-Logdateien bei Unit Tests


Mehr Stabilität im Produktivbetrieb

Neben den neuen Funktionen enthält Version 10 zahlreiche Optimierungen und Fehlerkorrekturen. Dazu gehören unter anderem eine speichereffizientere Verarbeitung großer Dateien im OTX-Runtime Converter, kleinere Crash-Dumps sowie Verbesserungen beim Betrieb des DiagManagers in Multi-Client-Systemen.


Darüber hinaus wurde log4net auf Version 3.3.0 aktualisiert, um eine bekannte Sicherheitslücke zu schließen. Version 10.1 ergänzt weitere Stabilitätsverbesserungen für das Open Test Framework, die OTX-Runtime und den Runtime Converter.


Fazit

Mit Version 10 werden die OTX-Tools noch offener für spezialisierte Algorithmen und individuelle Erweiterungen. Die Kombination aus standardisierten OTX-Abläufen, Python- und Lua-Skripten sowie der automatischen Bereitstellung aller zugehörigen Projektdateien eröffnet neue Möglichkeiten für leistungsfähige Diagnose- und Testanwendungen.

Gleichzeitig sorgen die umfangreichen Performance- und Stabilitätsverbesserungen für kürzere Entwicklungszeiten und einen zuverlässigeren Einsatz in großen Projekten und produktiven Laufzeitumgebungen.


Eine vollständige Übersicht aller Änderungen finden Sie in unseren Release Notes zu Version 10.


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